Abstract
Sind Frauen per se feministischer als Männer oder Letztere gar dazu verdammt, patriarchale Handlungsmuster unhinterfragt zu reproduzieren? Nicht, wenn Feminismus als bewusste Entscheidung handelnder Subjekte verstanden wird.
Ulrike Prattes untersucht das Verhältnis junger Männer zu feministischen Zielen. Neben der politischen Relevanz der Positionierungen steht im Fokus, welche Bedeutung diesen bei der Konstruktion von „Männlichkeiten“ zukommt. Basierend auf Feministischer Anthropologie und kritischen Masculinity Studies zeigt die Autorin anhand von Gruppendiskussionen patriarchatsstützende Mechanismen und Potenziale für Veränderung auf. Durch diese Darstellung der Reproduktionsprozesse von Geschlechterasymmetrien werden gleichzeitig jene Orte erkennbar, an denen Veränderung ansetzen kann.
Ulrike Prattes untersucht das Verhältnis junger Männer zu feministischen Zielen. Neben der politischen Relevanz der Positionierungen steht im Fokus, welche Bedeutung diesen bei der Konstruktion von „Männlichkeiten“ zukommt. Basierend auf Feministischer Anthropologie und kritischen Masculinity Studies zeigt die Autorin anhand von Gruppendiskussionen patriarchatsstützende Mechanismen und Potenziale für Veränderung auf. Durch diese Darstellung der Reproduktionsprozesse von Geschlechterasymmetrien werden gleichzeitig jene Orte erkennbar, an denen Veränderung ansetzen kann.
| Translated title of the contribution | Young Men and Feminism: A Social Anthropological View on the Construction of Masculinities in the Austrian Context |
|---|---|
| Original language | German |
| Place of Publication | Germany |
| Publisher | VS Verlag für Sozialwissenschaften |
| Number of pages | 120 |
| Edition | 1st |
| ISBN (Electronic) | 9783531932071 |
| ISBN (Print) | 9783531181417 |
| DOIs | |
| Publication status | Published - 2011 |
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